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Knapp 54 Jahre – von 1963 bis 2017 – war das alte Vereinsheim für die unzähligen Fußballspieler des SV Elz der zentrale Punkt der Sportanlage. Hier wurde sich nicht nur umgezogen und auf Spiele vorbereitet, hier wurde miteinander gefeiert, hier wurden Freundschaften geschlossen, es wurde integriert und bei Niederlagen wurde auch manchmal gemeinsam gelitten.

Viele wichtige Entschlüsse hinsichtlich der Zukunft des Vereins wurden hier von großartigen Vorsitzenden wie z.B. Gerhard Haffke, Holger Henkel, Josef Friedrich oder Sascha Schüren getroffen und umgesetzt. Viele großartige Spieler - u.a. die Profifußballer Michael Blättel und Mehmet Dragusha – hat es gesehen. Urgesteine des Vereins wie Josef Hannappel, Alfred Kaukereit oder Werner „Teddy“ Golumbeck, Heinz Zimmer, Henry Klinger, Harry Mohr, Raimund Müller, Hajo Metternich und und und und (es ist unmöglich alle aufzuzählen die sich um den Verein verdient gemacht haben) haben unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlich hier abgeleistet und legendäre Fußballspiele wurden auf dem Hartplatz direkt vor der Eingangstür ausgetragen.
Aber auch am Vereinsheim gingen diese mitunter turbulenten Jahre nicht spurlos vorbei, und so entschloss man sich aus wirtschaftlichen Gründen 2014 zu einem Neubau, der bereits fertiggestellt und seit Ende 2016 bezogen ist.

Eine Auflage für den Neubau war der Abriss des alten Vereinsheimes und durch die heimische Firma Bagger Schenk wurde am Mittwoch mit den Arbeiten begonnen. Bereits zwei Tage später war ein Stück Zeitgesichte des Vereins verschwunden und auch der Verfasser dieses Berichtes stand wehmütig auf dem neuen Kunstrasen und schwelgte in Erinnerungen, die im Nachhinein betrachtet allesamt positiv waren.

Ein Stück Vereinsgeschichte „verschwindet“Ein Stück Vereinsgeschichte „verschwindet“ Ein Stück Vereinsgeschichte „verschwindet“Ein Stück Vereinsgeschichte „verschwindet“