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Nach sechs Jahren ist SV Elz wieder in der Bezirksliga.

Überzeugender geht es kaum noch

Selten zuvor hat es in der Limburger Fußball-Kreisliga A einen so souveränen Meister wie den SV Elz gegeben. Mit 69:28 Toren und 49:15 Punkten schloß er nämlich die Spielzeit 1980/81 ab und lag dabei um 10 bzw. 13 Zähler vor den Nächstplazierten aus Niederbrechen und Beuerbach. Der einzige Klub, der den Elzern den Titel vermutlich hätte streitig machen können, verscherzte sich seine Chancen bekanntlich selbst. Aufgrund des zweimonatigen Spielverbots kassierte besagte SG Selters denn auch als einzige Mannschaft weniger Gegentore als der Meister (25:28).
Ansonsten gibt es beim SV Elz überwiegend Superlative. Den Grundstein zum Titelgewinn legte er schon an den ersten neun Spieltagen, mit 17:1 Punkten. Nach zwei Niederlagen blieb man dann sogar zehnmal ungeschlagen. 25mal lagen die Westerwälder auf Rang 1, davon die ganze Rückrunde; nie standen sie schlechter als auf dem vierten Platz. Zusammen mit Beuerbach schossen die Elzer die meisten Tore (69), lediglich gegen Bechtheim gelang ihnen kein Sieg (1:3, 1:1). Zu Hause verlor der Champion außerdem gegen Eisenbach (das stark ersatzgeschwächt eingehandelte 0:3 bedeutete gleichzeitig die höchste Niederlage überhaupt) und mußte überraschend den Absteigern Esch (2:2) und Eschhofen (1:1) ein Remis ge
statten. Verlustpartien gab es außerdem in Niederhadamar und Selters (jeweils 0:1), Punktverluste noch in Beuerbach (2:2), Lindenholzhausen (2:2), Wilsenroth (0:0) und Niederbrechen (1:1). Der höchste Sieg wurde übrigens auswärts errungen (5:0 beim SV Esch). Elf Spiele absolvierte der SVE ohne Gegentreffer.

Mit der Meisterschaft fand die wechselvolle Nachkriegsgeschichte des SV Elz übrigens wieder einmal einen positiven Abschluß. Unsere Übersicht zeigt absolute Höhen und Tiefen — 1946: A-Klasse; 1947/48 bis 1953/54: 2. Amateurliga; 1954/55: A-Klasse; 1956/57 bis 1964/65: Bezirksklasse; 1965/66: Gruppenliga; 1966/67: Bezirksliga; 1967/68: A-Klasse; 1969/70 bis 1974/75: Bezirksliga; 1975/76 bis 1980/81: A-Liga.

Obwohl sich die Mannschaft nicht namhaft verstärken konnte, scheint sie soviel Substanz zu besitzen, um zumindest das erste Jahr in der Bezirksliga Wiesbaden „überleben" zu können. Dafür sollte auch die unter dem Limburger Trainer Hartwig Droste - er geht mit dem SVE in die vierte Saison - geschaffene und gefestige Kameradschaft garantieren. Im übrigen hofft man, den Zuschauerschnitt von zuletzt rund 200 in der neuen Umgebung beträchtlich steigern zu können. Daß hierzu die Leistungen erste Voraussetzung sind, wissen Verantwortliche und Spieler freilich zu gut.
Hier noch einmal alle Ergebnisse auf dem Weg zum Titel — der bekanntlich zum 70jährigen Jubiläum errungen wurde — auf einen Blick: 1:3 und 1:1 gegen Bechtheim, 5:1 und 2:2 gegen Beuerbach, 4:2 und 2:1 gegen Dietkirchen, 0:3 und 4:0 gegen Eisenbach, 2:2 und 5:0 gegen Esch, 1:1 und 4:0 gegen Eschhofen, 4:1 und 2:0 gegen Hausen/Fussingen, 1:0 und 1:0. gegen Lahr, 1:0 und 2:2 gegen Lindenholzhausen. 3:1 und 3:1 gegen Mensfelden, 2:0 und 1:1 gegen Niederbrechen, 3:1 und 0:1 gegen Niederhadamar, 4:0 und 1:0 gegen Nord, 3:1 und 0:1 gegen SG Selters, 3:1 und 3:1 gegen Steinfischbach, 1:0 und 0:0 gegen Wilsenroth.

A-Liga Meister 1980/1981Unser Bild zeigt in der hinteren Reihe von links: Hans Schneider, Helmut Ackermann, Fans Egenolf (Betreuer), Georg Schneider (Spielausschußvorsitzender), Ulrich Schneider, Torschützenkönig Harald Schneider (21), Hans-Jürgen Schneider, Heinz Zimmer, Volker Späth, Stephan Schmidt, Volker Eid, Trainer Hartwig Droste, Josef Prosch (Betreuer), Kurt Müller (Schriftführer), Fred Gärtner (Betreuer); vorne: Michael Schafferhans, Horst Friedrich, Wolfgang Friedrich, Willi Schafferhans, Dieter Kubitza, Ottmar Erbach, Georg Müller, Kapitän Wilfried Laux, Thomas Wappmann, Heinz Edel, Hans Michel; es fehlt Michael Schäfer.

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