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Ohne die Stammkräfte Reichwein, Kurz und Hölper, dafür mir den Neulingen Häckel und Tondera, sowie dem wiedergenesenen Schiffmann fanden die Gäste gut ins Spiel und gingen verdient durch Pauli in Führung, der nach einer ansehnlichen Staffete über F. Amin und Martin frei vorm leeren Tor stehend nicht mehr viel falsch machen konnte. Elz hielt den Druck hoch, verpasste aber das 2:0, weil wie bei Tonderas amtlichen Pfostenkracher entweder das Glück fehlte oder wie bei Warzechas Schuss der starke Keeper der Kubacher parieren konnte. Stattdessen kam die Heimelf per Freistoß überraschend zum Ausgleich. Der stark aufspielende F. Amin jedoch rückte die Verhältnisse mit einem Doppelpack kurz vor dem Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichters Melchert aus Winkels zurecht.

Nachdem sich das in der ersten Hälfte praktizierte, konzentrierte Kurzpassspiel ja bereits als erfolgreiches Rezept bewährt hatte, entschieden sich die Schwarzgelben offensichtlich nun dazu, „mal was Neues“ auszuprobieren: Hoch und weit, fahrig und unverständlich überheblich - mit diesen Begriffen lässt sich die desillusionierende Vorstellung über weite Strecken der zweiten Halbzeit charakterisieren. Statt den Faden aus der ersten Hälfte wieder auzunehmen, verfing man sich in der Defensive auf hochgradig sinnfreie Schamützel mit dem Gegenspieler und torpedierte mit der Perfektion des automatisierten Steilpass das eigene Aufbauspiel in Gänze. Auch an SV-Keeper Sauer ging der allgemeine Leistundgsabfall nicht vorbei: einen harmlosen Ball ließ er vor die Füße des Gegners abtropfen, so dass dieser nur noch einschieben musste. Den Gipfel der Unzulänglichkeit stellte schließlich jene Szene dar, in der nahezu die komplette Gäste-Defensive in der ehrfürchtigen Spontanverwurzelung einer Ölgötzen-Elf dem 30-Meter-Marsch des jungen Kubacher Edjokers beizuwohnen gedachte. Dieser überrannte schließlich einen nach dem anderen Elzer und erzielte den nicht mal mehr unverdienten Ausgleich. Erst jetzt erwachten die schwarzgelben Dornröschen allmählich und drängten nochmal auf den Siegtreffer. Dieser gelang jedoch nicht mehr, da Pauli von der Seite kommend drüberschoss, F. Amins Kopfball im Anschluss an das obligatorischen Maurersolo zu hoch angesetzt war und auch der sehr emsige Häckel das Tor verfehlte.

Am Sonntag kann die Reserve von der B8 gegen Lindenholzhausen II zeigen, dass sie aus Ihren Fehlern gelernt hat. Um weiterhin in der Spitzengruppe der C2-Liga zu verbleiben, ist dies zweifelsohne nötig.

Es liefen auf:

SG Kubach/ Edelsberg: unbekannt

SV Elz: D.Sauer, J.Maurer, T.Klötzel, D.Schmeiser, M.Häckel, A.Warzecha, M.Tondera, T.Schiffmann, P.Martin, F.Amin, C.Pauli. Eingewechselt wurden: T.Meudt, W.Amin, S.Lang.

Torschützen: 0:1 Pauli, 1:2 und 1:3 F.Amin, 1:1, 2:3 und 3:3 unbekannt.